Umfragetief

Umfrage: Union bei Insa so schwach wie seit Herbst 2021 nicht mehr

15.08.2026, 14:47

In drei Bundesländern hofft die CDU im September auf gute Ergebnisse. Würde jetzt im Bund gewählt, sähe es düster aus für die Union.

Wenige Wochen vor drei wichtigen Landtagswahlen steht die Union in einer Insa-Umfrage bundesweit so schlecht da wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die «Bild am Sonntag» erhebt, kommt die Union nur noch auf 20 Prozent. Dies ist nach Angaben der Zeitung der niedrigste Wert bei Insa seit Oktober 2021 und ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. 

Die AfD bleibt mit 28 Prozent deutlich stärkste Kraft. Die Grünen kommen unverändert auf 13 Prozent, SPD und Linke jeweils weiterhin auf 12 Prozent. Die FDP würde wie in der Vorwoche mit 5 Prozent in den Bundestag einziehen, wenn am Sonntag gewählt würde. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde hingegen die Fünf-Prozent-Hürde mit 3 Prozent verfehlen. 

Im September finden drei Landtagswahlen statt. Den Anfang macht Sachsen-Anhalt am 6. September. Am 20. September folgen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. 

Für die Sonntagsfrage wurden von Insa 1.203 Personen vom 10. bis zum 14. August befragt. Als statistische Fehlertoleranz werden +/- 3,1 Prozentpunkte angegeben. Die Daten sind nach Angaben des Instituts repräsentativ.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.