Bundeswehr
Fregatte «Sachsen» von Nato-Einsatz zurückgekehrt
25.07.2026, 14:52
Nach mehr als einem halben Jahr auf See und der Teilnahme an einem Nato-Einsatz ist die deutsche Fregatte «Sachsen» zurück in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven. Das Kriegsschiff wurde am Pier des Marinestützpunkts von Familien, Freunden und Kameraden empfangen. Die «Sachsen» war im Nato-Verband in der Nord- und Ostsee sowie im Nordatlantik eingesetzt und legte nach Marine-Angaben rund 66.600 Kilometer zurück.
Die Fregatte beteiligte sich an der sogenannten Standing Nato Maritime Group 1 (kurz SNMG 1), einem der maritimen Einsatzverbände des Militärbündnisses. Die Besatzung habe «einen signifikanten Beitrag zur maritimen Präsenz der Nato und Abschreckung gegenüber Russland im gesamten Operationsraum geleistet», sagte Kommandant Wolfgang Eckmüller in einer Mitteilung der Marine. Zum Auftrag zählte etwa die Kontrolle und der Schutz von Seewegen sowie der Schutz kritischer Infrastruktur auf See.
Fregatte als Flaggschiff
Der Marineverband Standing Nato Maritime Group 1 besteht nach Angaben der Bundeswehr in der Regel aus mehreren Zerstörern und Fregatten sowie einem Versorgungsschiff von Flotten nahezu aller Mitgliedstaaten der Nato. Von April bis Juli war die «Sachsen» das Flaggschiff des Einsatzverbands.