Tödliche Silvesterparty
Opfer aus Crans-Montana wird in Berlin behandelt
5.01.2026, 11:10
Nach dem verheerenden Brand auf der Silvesterparty im Schweizer Skiort Crans-Montana wird eines der Opfer in Berlin behandelt.
Der 18-Jährige habe schwere Verbrennungen an Gesicht und Händen erlitten, er befinde sich dementsprechend in einem lebensbedrohlichen Zustand, sagte eine Sprecherin des Unfallkrankenhauses Berlin der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Der junge Mann stamme aus der französischsprachigen Schweiz. Er sei am Samstag nach Berlin gekommen, seine Eltern seien auf der Anreise in die deutsche Hauptstadt. Die Klinik sei ursprünglich davon ausgegangen, dass drei Opfer aus Crans-Montana nach Berlin kommen sollten. Nach jetzigem Stand werde es aber wohl bei dem 18-Jährigen bleiben, sagte die Sprecherin. Auch in anderen Kliniken in Deutschland werden Opfer aus dem Schweizer Skiort versorgt.
Das Inferno in der Bar Le Constellation wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst, 40 Menschen kamen dabei ums Leben. Unter den 119 Verletzten sind mehr als 70 Schweizer sowie Franzosen, Italiener, Serben und einzelne Angehörige anderer Länder.