Konflikte
Dobrindt sieht aktuell keine konkrete Bedrohung für WM-Fanfeste
24.05.2026, 08:40
Mit Blick auf Fanfeste zur Fußball-Weltmeisterschaft geht Bundesinnenminister Alexander Dobrindt derzeit nicht von einer konkreten Bedrohungslage wegen des Iran-Konflikts aus. «Wir sprechen allgemein von einer hohen abstrakten Bedrohungslage», sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf eine Frage, wie sicher Fanfeste in Deutschland sind.
«Wir haben das, was durch den Krieg im Iran ausgelöst wird, dabei sehr genau im Blick – was einzelne Personen und auch extremistische Gruppen anbelangt.» Es gebe aktuell keinen Anlass, «von einer abstrakten in eine konkrete Bedrohungslage zu wechseln». Dobrindt betonte zugleich, das könne sich jeden Tag immer ändern.
Nur sehr wenige Fanmeilen in Deutschland
Deutschland sei ein sicheres Land, sagte der Minister, «und wir werden alles dafür tun, damit Großveranstaltungen – egal, ob Fanfeste oder das Oktoberfest – sicher bleiben».
Die Fußball-WM beginnt am 11. Juni und wird in diesem Jahr in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen. Während es bei der Heim-EM vor zwei Jahren viele Fanmeilen gab, halten sich die Großstädte dieses Mal zurück. Aufgrund des Zeitunterschieds finden viele Spiele erst am späten Abend oder nach Mitternacht deutscher Zeit statt. Allerdings dürfte es erneut verbreitet Liveübertragungen von WM-Spielen in der Gastronomie geben.